"Wir haben dafür keine Zeit": Was ich von der Gesundheitskonferenz in Koblenz mitnehme

"Wir haben dafür keine Zeit." Diesen Satz hören wir, wenn wir Rettungsdiensten zeigen, wie ein Dienstplan Zeit sparen soll.
Am 14. Oktober habe ich auf der Gesundheitskonferenz Rheinland-Pfalz in Koblenz das Forschungsprojekt OPeR vorgestellt, die Optimierte Personalplanung im Rettungswesen. Auf der Bühne wurde ich gefragt, wie wir mit dieser Hürde umgehen. Meine Antwort war ein Bild: Es fühlt sich an wie der bekannte Comic mit den viereckigen Rädern. Einer steht mit dem runden Rad daneben, und die anderen sagen, sie haben keine Zeit, es auszuprobieren. Mein Weg dagegen: Leuchttürme schaffen, mit Kooperationspartnern, die es nutzen, und mit Zahlen, die zeigen, dass weniger Dienste ausfallen.
OPeR entwickeln wir gemeinsam mit dem Fraunhofer ITWM, die Kooperation ist im Health + Innovation Hub entstanden. Gefördert wird das Projekt über das Programm InnoTop. OPeR ist ein Forschungsprojekt und noch kein fertiges Produkt.
Über die interessierten Rückfragen aus dem Publikum habe ich mich besonders gefreut.
Mein Dank geht an InnoNet HealthEconomy und den Health + Innovation Hub für die Einladung, an CompuGroup Medical als Gastgeber, an Holger Wienpahl für die Moderation und an Minister Clemens Hoch für das Grußwort.
Spannend fand ich auch das Medical Intervention Car des Westpfalz-Klinikums Kaiserslautern. Das Fahrzeug bringt fachärztliche Hilfe zu Einsätzen mit Schwerstverletzten und Schwersterkrankten, ergänzend zum Regelrettungsdienst. Es ersetzt keinen Notarzt und transportiert keine Patienten.


