Jonas.Deichelmann
LinkedIn28. Mai 2026

Work-Life-Balance im Gesundheitswesen: Wunsch-Rahmendienstpläne mit OPeR

Work-Life-Balance im Gesundheitswesen? Sie endet oft da, wo der Dienstplan beginnt. Dienstplanung im Gesundheitswesen ist häufig starr und manuell.

In unserem Innovationsprojekt OPeR (Optimierte Personalplanung im Rettungswesen), das wir in Kooperation mit dem Fraunhofer ITWM bearbeiten, arbeiten wir aktuell an einem Ansatz, der das ändern soll: Wunsch-Rahmendienstpläne, die die Mitarbeitenden und deren Bedürfnisse deutlich stärker berücksichtigen.

Der Gedanke dahinter: Der Plan passt sich den Lebenswirklichkeiten der Mitarbeitenden an und nicht umgekehrt. Wer kann wann, wer braucht welche Rhythmen, wer hat welche familiären oder persönlichen Verpflichtungen.

Was uns während der Entwicklung zunehmend deutlich wird: Die technischen und mathematischen Fragen rund um Optimierung, Anforderungen und Schnittstellen sind beherrschbar. Die schwierigere Aufgabe ist, individuelle Wünsche, Fairness und Abhängigkeiten im Team und betriebliche Notwendigkeiten sauber zusammenzubringen.

Um das perfekt auf die Straße zu bringen, brauchen wir Praxis-Feedback: Was würde für euch einen guten Wunsch-Dienstplan ausmachen? Welche Bedürfnisse müssen abgebildet sein, damit ein solcher Ansatz im Alltag entlasten kann? Was bedeutet Fairness bei der Dienstplanung?

Hinweis: OPeR wird gefördert durch das Innotop Projekt der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) / Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima und kofinanziert von der EU

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